Sommerreise

Ein Bericht von Gérard Leitz

 

 

Wie Oscar Wilde einmal sagte, veredele das Reisen den Geist und räume mit unseren Vorurteilen auf. Das konnte man durchaus auch von der letzten Sommerreise nach Burg Hohnstein sagen. Dort wurden neue Freundschaften geschlossen, vieles wurde zum ersten Mal erlebt und gesehen oder es wurde sich mutig in unvergessliche Abenteuer gestürzt.

Auf der Burg angekommen und nach dem ersten Mittagessen machten wir eine gemeinsame Entdeckungstour, um das gesamte Gelände kennenzulernen.

Hier wurden auch klare Regeln abgesprochen, da es durchaus Felsen und Abhänge gab, die uns PädagogInnen zum Teil den Atem zum Stocken brachten. Danach wurden die Zimmer verteilt, die tolle Aussicht aus allen Fenstern genossen und die ersten Kinder kamen gleich mit ihren Kostümen zum Spielen in den Burggarten. Dort erlebten wir unser erstes Berg-Echo und den ersten Sonnenuntergang, von dem manch ein Kind behauptete, der Himmel sähe aus wie ein Gemälde.

 

Am zweiten Tag ging es dann auch schon los mit den ersten großen und kleinen Touren. Ungefähr die Hälfte der Kinder entschloss sich für eine fast 6-stündige Wanderung, die mit einer abenteuerlichen Busfahrt begann und uns zur Bastei fuhr. Die Kinder konnten sich kaum satt sehen, denn die Aussicht über das Elbtal und das Sandsteingebirge ist – einfach umschrieben – sagenhaft. Von dort aus wanderten wir los durch unsere zweite Station: Die Schwedenlöcher. Dieser Wanderweg gehört zu den beliebtesten Deutschlands. Die Kinder und auch die ErzieherInnen konnten danach durchaus verstehen, warum er so beliebt ist: Dunkle Höhlen, riesige Spinnweben, seltene Pflanzen, Naturschleim, der von moosbewachsenen Felsformationen tropft. Es wirkt zum Teil, als wären Harry Potter und die Hobbits schon hier gewesen und mancher Felsen erscheint, als würde er jeden Moment mit tiefer Stimme zu reden beginnen und sich als Riese entpuppen.

Eigentlich der perfekte Spielplatz für Kinder, wo sie sich mal richtig austoben können, mutig in Höhlen krabbeln und Verstecken spielen können.

Weiter ging es dann zum Amselfall. Hier konnten die Kinder sich erfrischen, Regenbögen schauen, zu Mittag essen und sich startklar zu machen für den vierten Teil unserer Wanderung: Den Hockstein. Nachdem die Kinder ihr Mittagstief überwunden hatten, machten wir uns weiter auf den Weg. Wieder ging es durch märchenhafte Wälder und noch mal richtig hoch auf den riesigen Felsen. Von hier aus hatten wir einen schönen Blick auf die Burg, wobei die Kids erschrocken feststellten, wie weit der Weg noch war, den wir vor uns hatten.

Der Weg zurück zur Burg war zwar wieder steil nach oben, aber immer entlang am Schindergraben, einem malerischen Bach. Ein großes Kompliment an alle Kinder, die dabei waren, denn Ihr wart richtig tapfer.

Alle anderen Kinder hatten auch große Abenteuer hinter sich. Die zweite Gruppe baute im Schindergraben einen Staudamm und veranstaltete eine Chaos-Olympiade. Vielen Dank an die beiden Kollegen, Jürgen Knirk und Stefan Ozygus von der Holzwerkstatt der Pettenkofer Grundschule: Sie bauten und bemalten die Spielbretter mit jeweils 40 Spielfeldern.

Hinter jedem Spielfeld versteckte sich eine Aufgabe sowohl aus dem sportlichen, als auch dem literarischen und musischen Bereich. Würfelte man nun eine Zahl, musste die Gruppe loslaufen und die bestimmte Zahl auf dem Gelände finden. Auf dem Zettel mit der Zahl befand sich ein Codewort. Mit diesem Code ging man zurück zum/r ErzieherIn, wo ihnen dann die Aufgabe mitgeteilt wurde. Welche Gruppe zuerst auf der 40 ankam, hatte dann die Aufgabe, einen Freudentanz aufzuführen.

Die Mitte der Woche hatte für viele Kinder etwas Magisches, denn der Nebel umhüllte die Burg und wir konnten zum Teil nichts mehr sehen. Am Tag zuvor noch gab es den weitesten Blick, den manche bisher gesehen hatten und jetzt verschwand alles in einer Mischung aus verschiedenen Grautönen, die stürmisch an den Fenstern der Burg vorbeizogen.

Das hielt eine relativ große Gruppe nicht davon ab, eine weitere Wanderung zu einer sehr mystischen Grotte zu unternehmen. Die Kinder sind im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und über Stein gekraxelt, aber der weite und steile Weg lohnte sich.

In der Grotte waren ca. 100 Steinpyramiden, die Wanderer hinterlassen haben. Der Anblick war jedenfalls außergewöhnlich. Die Wanderung gefiel allen so gut, dass wir sie zwei Tage später noch einmal absolvierten.

Den Rest des Tages wurde vieles für die Talentshow und das „Burgfest“ vorbereitet und gestaltet, aber auch die Nachtwanderungen vorbereitet. Auch hier gab es zwei unterschiedliche Touren: Die eine war für die Romantiker, die den Burggarten bei Nacht sehen wollten und durch das „verbotene Tor“ gingen, um sich dann auf einen Parkplatz zu legen und die sternenreiche Nacht zu beobachten.

Die zweite Tour war eher etwas für Gruselfreunde, vorbei an leerstehenden Häusern, mit nächtlicher Rutschpartie, es ging direkt über einen Friedhof und durch einen wirklich finsteren Wald hoch zur geschichtsträchtigen Napoleonschanze. Es war für die Kinder eine wirklich auf- und anregende Nachtwanderung unter klarem Sternenhimmel und durch den nächtlichen Nebel. Während der Wanderung wurden viele Geschichten erzählt, die vom Vorbereitungsteam zusammengestellt worden waren. Welche dieser gruseligen Geschichten nun wahr sind und welche nicht, das werden wir wohl nie erfahren…

Am vierten Tag wurde viel gefeiert! Zum einen hatten ein Kind und eine Erzieherin Geburtstag, die große Talentshow fand statt, außerdem führte der König persönlich durch das Programm des Burgfests und brachte das Tanzbein vieler Kinder zum Schwingen. Die Identität des Königs wird natürlich geheim gehalten, nur Eingeweihte bekommen eine Audienz gewährt.

Die Talentshow am Nachmittag war ein großer Spaß. Zwischen Tanzeinlagen, niedlichen Gesangsdarbietungen und einer sehr entzückenden Liebesgeschichte mit echtem Kuss – auf den Mund. Großes Geschrei und Gekicher, aber auch richtig großen Applaus für diese Darbietung.

Und das Burgfest? Der König und die Königin luden zu Pizza an königlich geschmücktem Bankett und zu festlichem Abendprogramm. Begleitet wurde das Königspaar vom Burgkoch Ralfino, einem Schwarzen Ritter, einem Burgkrokodil, dem Ritter Goldkopf, einem Schlossgespenst, der Burgdame, Robin und Hood, dem dort lebenden Burggespenst und natürlich dem von allen geliebten Hofnarr.

Es war ein rauschendes und unvergessliches Fest mit den im Mittelalter üblichen Spielen wie Schwimmnudelkampf, Fahnenklau und Dosenwurf, aber auch altmodischen Tänzen wie Stopp- und Luftballontanz.

Am vorletzten Tag war es dann endlich so weit. Die eine Gruppe ging zum Schwimmen ins sehr schön gelegene Freibad – wobei die Temperaturen eher gewöhnungsbedürftig waren.

Die zweite Gruppe ging zur oben schon beschriebenen Grotte und amüsierte sich köstlich beim Beobachten von Blütenstaub schlürfenden Kolibris, Würmern die in in Felsen geritzten Herzen leben und den

Ziegen, die uns auf dem Weg freundlich grüßten.

Da wir alle nie genug feiern können (denn jeder Tag ist ein Grund zum Feiern), gab es am letzten Abend, nach dem Kofferpacken, eine Grillparty vom Feinsten. Vom Burgrestaurant wurden uns schweinfreie Würstchen, frische Salate und Rohkost gestellt, die Getränke hat der Burgkoch Ralfino besorgt und es wurde rauschend gefeiert und im Sonnenuntergang im Burggarten die Macarena getanzt.

Mit einem Regenbogen am strahlend blauen Himmel wurden wir von der Natur zum Abschied gegrüßt.

 

Was für eine schöne Ferienwoche! Wir kommen wieder!

 

An dieser Stelle möchten wir uns beim gesamten Personal der Burg Hohnstein bedanken, das immer freundlich war, alle hunderttausend Fragen beantwortet und unsere Feste, unsere Feiern und Sonderwünsche so gut unterstützt bzw. erfüllt hat. Wir fühlten uns herzlich willkommen und bestens begleitet. Und ich hoffe, die Damen und Herren in der Rezeption und auch im Speisesaal hatten auch mit uns ein wenig Spaß. Im Namen aller ErzieherInnen sagen wir: „Tausend Dank für Alles!“

 

 

Ein Bericht von Nicole Böhm

Am Montag startete unsere Reise: „Raus aus der Stadt!“ Die Kinder konnten es kaum erwarten, endlich das „Sommerland“ in Thomsdorf zu erreichen. Angekommen zogen die munteren Stadtkinder samt prall gefüllter Koffer in ihre Urlaubszimmer ein. Alle Teilnehmer, Groß & Klein, richteten ihre Betten her. „Herbergsvater Norbert“ lud zur ersten Sichtung des Geländes ein und präsentierte den zukünftigen und weitläufigen Abenteuerspielplatz mit all seinen Vorzügen: Bolzplatz, Seilbahn, Wäldchen, Fliegenpilzspielplatz, Feuerstelle, Lehmbackofen, Schachspiel, Pony-Koppel… Einige Regeln gab er ebenfalls bekannt. So wurden die Kinder zum Beispiel in Tischdienste eingeteilt. Für unsere Kinder stellte dies selbstverständlich kein Problem dar 🙂

Im „Sommerland“ war immer etwas los! Niemand war allein! All das gab es zu erleben:

Die hofeigenen Ponys „Bounty“ und „Amboss“ zogen zumeist die Mädchen in ihren Bann. Die Mädchen zupften Löwenzahn und Gras und umsorgten die Tiere liebevoll. Ihr Einsatz und Interesse machte sich bezahlt. So durften sie die Ponys bereits am Dienstag bürsten und striegeln. Sie wurden im Anschluss für einige Minuten und im Sattel sitzend über die Koppel geführt. Nachmittags lud „Sommerland-Chef Norbert“ die Ferienbande zur Spurensuchen ein. In zwei Gruppen – dem Team „Füchse“ und dem Team „Jäger“ – zogen wir durch den Wald. Die Kinder mussten Fährten legen beziehungsweise welche finden und ihnen folgen. Die „Füchse“ hielten sich in einem Waldstückchen versteckt und die „Jäger“ spürten sie auf.

 

Am Abend fand ein Lagerfeuer statt. Wir hielten kleine Würste und Stockbrote über das Feuer und konnten es kaum erwarten, endlich zu kosten. Als Nachtisch gab es sehr zur Freude aller Süßmäuler Marshmellows.

 

 

 

 

Um die nähere Umgebung außerhalb des „Sommerlandes“ zu erkunden, zogen wir am Mittwoch mit prall gepackten Rucksäcken zur „Krüseliner Mühle“. Die Sommerhitze ermüdete die Kinder. Ein Eis am Ziel sowie der wunderschöne Blick vom Steg aus auf den glasklaren See entschädigten uns schnell für die Mühen. Von der Mühle aus zogen wir zum Campingplatz am Dreetzsee weiter. Unterwegs gab es reichlich zu entdecken. Wir schlugen uns durch schmale und hoch bewachsene Brennnesselpfade hindurch, stolperten über Baumwurzeln, lugten in eine Hütte hinein (gebaut aus Naturmaterialien!), warteten immer wieder aufeinander und pausierten… Auf dem Campingplatz angekommen hielten wir unsere müden Füße in den See und besuchten ein Puppentheater. Nach einer Stärkung traten wir schließlich die letzte Etappe des Tages an.

Ein besonderer Ausflug führte uns am Donnerstag erneut zu einem See. Die Kinder packten ihre Rucksäcke, denn ein langer Nachmittag am See stand uns bevor. Claudia fuhr mit dem Auto zu unserem Zwischenstopp, der „Kantinenwirtschaft“. In ihrem Auto fuhr sie unter anderem eine Musik-Licht-Box spazieren, welche uns noch am selben Abend unterhalten sollte. An unserem Stopp angekommen gab es allerfeinstes Bio-Eis. Wir pausierten auf einer Wiese, genossen die Erfrischung und schossen tolle Schnappschüsse der jungen, neu entstandenen Freundschaften 🙂

Nach der Ankunft am nahegelegenen See breiteten wir unsere Decken großzügig aus. Matthias planschte mit den Kindern im See und hielt stets Wache über jeden Schwimmversuch und die tauchenden Sprösslinge. Die Kinder fühlten sich sichtlich frei und spielten ausgelassen am, im und fernab des Sees. In der Dämmerung zauberte Claudia ihre „Wundermaschine“ aus dem Kofferraum und die Strandparty konnte beginnen. Im Dunkeln zogen wir mit den Taschenlampen gen „Sommerland“. An Schlaf war auch diesem Tag nicht vor 22.30 Uhr zu denken.

Als letzte Höhepunkte einer jeden Ferienfahrt zählen eine Schatzsuche und eine Disco. Doch zuvor genossen wir unseren letzten Tag der Ferienreise so, wie es jedem Kind beliebte. Vormittags befüllten einige Kinder die neuen Schwimmbecken mit Wasser. Nach der Mittagspause wurden die Becken eingeweiht. Leider mussten nebenbei alle Koffer gepackt werden. Matthias zog noch vor dem Abendessen mit Anton und Luca in den Wald, um uns Feuerholz für den Lehmofen zu beschaffen. Zeitgleich kneteten Clara, Merle und Nicole Mehl & Co. zu einem riesigen Teig und belegten mit weiteren freiwilligen Helfern acht Pizzateigbleche. Nachdem alle gestärkt und gesättigt waren, konnten wir zur Schatzsuche aufbrechen. Der Schatz wurde letztlich im Discoraum geöffnet und es konnte endlich (wieder!) getanzt werden.

Am Samstagmorgen schliefen die Kinder besonders tief und fest. Die Vorfreude auf Zuhause und das Wiedersehen mit den Eltern war so groß, dass alle rasch in die Gänge kamen. Pünktlich erreichten wir den Treffpunkt in Berlin.

Fragen zum Essensplan nehme ich vorweg. Die Essensversorgung wurde durch uns Erwachsene an die Bedürfnisse der Kinder angepasst. So gab es an drei Tagen mittags eine warme Mahlzeit, eingenommen im Sommerland-Essenraum. Und an den anderen Tagen „dinierten“ wir auswärts mit selbstgeschmierten und gepackten Lunchpaketen. Selbsternannte Highligts der Kinder waren unter anderem „Stockbrot & Marshmellows“ sowie die selbstkreierten Pizzen aus dem Lehmbackofen. Erfrischungen wurden unsererseits ganztägig angeboten. Ein Hoch auf Natalya! Sie beköstigte die Kinder rund um die Uhr mit liebevoll zusammengestellten Snackbuffets. Das sonnig-warme Wetter lud zu Melone, Eis und Saftschorlen ein. Die frische Luft und die spannenden Ausflüge kurbelten den Bedarf auf Nachschub enorm an 🙂 In etwa 2,5 km Entfernung befand sich glücklicherweise ein Campingplatz mit kleinem Lädchen und einem Imbiss. In ca. 2 km erreichten wir zu Fuß die „Kantinenwirtschaft“, welche selbstgebackene Kuchen und Bio-Eis an uns verkaufte. Lecker! Externe Anschaffungen waren eine willkommene Abwechslung und eine sinnreiche Erweiterung der täglich angebotenen Mahlzeiten.

Die Kinder waren abenteuerlustig, fühlten sich frei und erkundeten ihre Lieblingsorte auf dem Sommerland-Gelände neugierig. Immer wieder fanden sich die Kinder mit „neuen“ Freunden zusammen und frönten ihren Vorlieben. Sie spielten ausgiebig Fußball, Fangen (O-Ton von Thierry: „Die Jungen fangen immer die Mädchen!“), grübelten über dem Outdoor-Schach, duellierten sich in Tischtennis im Discoraum, fütterten die Ponys, stromerten durch „ihr“ Wäldchen, fingen Fröschlein in Hülle und Fülle, suchten Diamanten im Schwimmbecken, tanzten, lachten, usw.

Wir – Claudia, Natalya, Matthias und Nicole – fingen sämtliche Aktionen mit unseren Kameras ein. Wir tanzten ausgelassen mit gut gelaunten Kindern. Wir spielten mit. Wir spendeten Trost, trockneten gelegentliche Tränchen, hielten in den Armen, drückten die Daumen. Wir untersuchten die Kinder auf Zecken und klebten Pflaster. Wir schmierten Brote für ein spätes Buffet. Wir motivierten die Kinder zum Durchhalten zäher Strecken. Wir lachten herzlich mit den Kindern… Und noch so vieles mehr.

Wir sind zwar müde aber unendlich stolz, die bunte, glückliche, altersgemischte, tolle Jungen-Mädchen-Gruppe durch die Ferien begleitet zu haben… DANKE, liebe Eltern, für Ihr Vertrauen!


Und nun gibt es noch etwas zum Anschauen: unsere Bildergalerie, die sich beim Klick auf ein beliebiges Bild öffnet! Viel Spaß!


Liebe Eltern, liebe Kinder,

wir freuen uns über die zahlreichen Anmeldungen zu unserer Sommerreise 2018! Wir möchten Ihnen und Euch mitteilen, dass bereits alle Plätze zur Teilnahme an der Reise vergeben sind. Weitere Anmeldungen vermerken wir auf unserer Warteliste – es könnte ja sein, dass ein oder mehrere Plätze wieder frei werden.

 


Liebe Eltern, liebe Kinder,

in den Sommerferien 2018 bietet OPTIMUS wieder eine Ferienreise unter dem Motto „Raus aus der Stadt“ an.

Diesmal geht es in den Ferienpark Pelzkuhl. Das Objekt liegt direkt am Großen Pälitzsee, im Süden der Mecklenburgischen Seenplatte.
http://www.ferienpark-pelzkuhl.de/

 

 

Unsere Reise findet statt vom 09.07. – 14.07.2018
(Montag – Samstag).

Unsere Fahrt bietet vielseitige, naturnahe Erlebnisse und Spaß für die Kinder. An der Reise nehmen Kinder und ErzieherInnen unserer Einrichtungen teil. Somit können wir eine gute und verlässliche Betreuungsqualität bieten.

Es ist uns wichtig, für möglichst viel Abwechslung und vor allem für viele Aktivitäten an der frischen Luft zu sorgen. Gemeinsam unternehmen wir eine geführte Radtour, eine Kanutour und kleine Wanderungen. Wir grillen, basteln, spielen Tischtennis und Beachvolleyball und gehen natürlich baden. Gemeinsame Grillabende und eine tolle Disco-Party stehen selbstverständlich auch auf dem Programm.

Im Reisepreis von 250,– € inbegriffen sind An- und Abreise, Unterkunft, Verpflegung und Freizeitprogramm. Außerdem erhält jedes Kind ein Sommerreise-Kinder-T-Shirt.

Untenstehend finden Sie das Anmeldeformular mit allen notwendigen Informationen, das Sie für eine verbindliche Anmeldung Ihres Kindes bitte ausfüllen und unterschreiben. Das PDF ist editierbar und kann am Computer ausgefüllt und dann zur Unterschrift ausgedruckt werden.

Familien, die Leistungen über das Jobcenter, das Sozialamt oder die Wohngeldstelle erhalten, haben die Möglichkeit, einen Antrag auf Übernahme der Kosten für eine Schülerfahrt zu stellen.
Bitte füllen Sie dafür das entsprechende Formular aus und lassen dieses von der Schule sowie der Leitung Ganztag unterzeichnen. Den vollständigen Antrag reichen Sie dann bei Ihrem zuständigen Leistungsträger ein.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und wünschen allen TeilnehmerInnen der Sommerreise 2018 eine herrliche Zeit!!

Ihr Team der Bildungspartner


OPTIMUS Anmeldung Sommerreise 2018 (editierbares PDF)

Antrag auf Übernahme der Kosten für eine Schülerfahrt (editierbares PDF)


Berichte der vorangegangenen Sommerreisen finden Sie HIER.

Liebe Eltern, liebe Kinder,

wir freuen uns über die zahlreichen Anmeldungen zu unserer Sommerreise 2018! Wir möchten Ihnen und Euch mitteilen, dass bereits alle Plätze zur Teilnahme an der Reise vergeben sind. Weitere Anmeldungen vermerken wir auf unserer Warteliste – es könnte ja sein, dass ein oder mehrere Plätze wieder frei werden.


OPTIMUS Anmeldung Sommerreise 2018 editierbar
Das Anmeldeformular kann in Acrobat Reader ausgefüllt und zur Unterschrift ausgedruckt werden. Weitere Informationen zur Sommerreise finden Sie HIER.

 

 

Ein Bericht von Gérard Leitz

1508_Sommerreise_04Weil es so schön ist, fuhren wir dieses Jahr zum zweiten Mal ins Naturparadies Elbtalaue. Hier gibt es so viel zu entdecken, dass auch Kinder, die das Gelände schon kannten, ihren Spaß hatten und ihren Horizont, im wahrsten Sinne des Wortes, erweitern konnten. Wie immer lautete unser Motto „Raus aus der Stadt“, aber es ging auch mal in die Stadt.

1508_Sommerreise_02Wegen des schlechten Wetters verbrachten wir anfangs die Zeit mit Basteleien, Indoor-Spielen, Bücher lesen und dem Schauen von interessanten Dinosaurier-Dokumentationen. Ganz nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!“ oder „Wir sind doch nicht aus Zucker!“ zogen sich viele Kinder und ErzieherInnen einfach die Regenjacken über, starteten auf Entdeckungstour und wir besuchten die schöne Burg Lenzen. Dort konnten die Kinder vieles über die Tiere und Pflanzen der Umgebung lernen und sich über die mehr als tausendjährige Geschichte dieses malerischen brandenburgischen Städtchens informieren.

1508_Sommerreise_01Auf der Burg hatte man natürlich einen schönen Blick, und die Kinder konnten auf einer Flugente virtuell über die sagenhafte Landschaft gleiten. Der Weg zur Burg ging vorbei am „stumpfen Turm“ mit seiner gruseligen Geschichte, dem mittelalterlichen Stadtgraben, dem alten Küsterhaus und dem Rathaus mit der lustigen Uhr mit nur einem Zeiger. Auch der Besuch der Sankt-Katharinen-Kirche mit einem Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert stand auf dem Programm. Eine unserer ErzieherInnen, Frau Hennig, durfte passenderweise „Alle meine Entchen“ auf der Orgel spielen.

1508_Sommerreise_05Nachdem das Wetter immer besser wurde, sammelten wir Äste und Zweige, um mit Hämmern und Nägeln kleine Flöße zu bauen. Bei strahlend blauem Himmel trugen wir unsere zum Teil doch recht großen Flöße per Fuß 4 Kilometer weit zum Elbufer. Belohnt für den weiten Weg wurden die Kinder mit einem Besuch auf dem ehemaligen Grenz-Wachturm mit einem – man/frau glaube es kaum – kostenlosen Fernrohr, mit dem sie einen traumhaften Blick über die in der Sonne strahlende Kleinstadt und die Umgebung hatten. Mit der Fähre setzten wir dann über auf die niedersächsische Seite, wo wir uns barfuß am Elbufer abkühlen konnten.

1508_Sommerreise_03Durch die vielen Aktivitäten vergingen die Tage wie im Flug. Tagsüber wurden Traumfänger kreiert, Perlentiere gebastelt, am Badesee geplanscht, Tiere erforscht und Miniaturgehege gebaut. Abends vergnügten wir uns mit einer Party, bei Lagerfeuer mit Stockbrot und Gute-Nacht-Geschichten. Zum Abschluss der Reise veranstalteten wir eine zauberhafte Nachtwanderung. Zauberhaft deshalb, weil links und rechts am Wegesrand tausende von Glühwürmchen märchenhaft den Weg säumten.

Wir freuen uns schon auf die nächste Reise, und die Kinder sicher auch …

Und nun viel Spaß beim Stöbern in unserer Bildergalerie!

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Janine Taubeneck

1408_Sommerreise_03Seit einigen Jahren schon brechen wir in den Sommerferien gemeinsam mit ihren Kindern auf, um das Berliner Umland zu entdecken. In diesem Jahr machten wir uns auf den Weg ins Kinderland Elbtalaue, im Westen Brandenburgs. Getreu unserem Motto ‘Raus aus der Stadt’ kamen dort große und kleine NaturliebhaberInnen voll auf ihre Kosten, zum Beispiel beim Baden mit echten Flußkrebsen!

Aber baden ist längst nicht das einzige, was man mit Wasser anstellen kann! Mit viel Geschick und Kreativität hämmerten und werkelten die Kinder kleine Floße aus Holz, die anschließend prompt auf ihre Schwimmtauglichkeit getestet wurden. Mit Erfolg!

1408_Sommerreise_02Nach so viel Handwerk war es Zeit für eine ordentliche Abkühlung. Wasserschlacht war angesagt! Ausgerüstet mit stolzen 40 Wasserspritzpistolen erfrischten sich alle gegenseitig. Ein echtes Muss bei den Temperaturen!
Wer bei so viel Action noch nicht müde war, für den stand – wie auch schon die Jahre zuvor –  natürlich noch eine supergruselige Nachtwanderung auf dem Programm, bei dem sich die Großen in furchteinflößende Gespenster verwandelten. Um mehr über die Natur zu erfahren, ging’s außerdem tagsüber mit einem Förster querfeldein durch den Wald.

1408_Sommerreise_01Ein besonderes Highlight auch bei der Sommerreise 2014: Die Riesenlaufbälle!
Hineinkrabbeln und einfach drauf los laufen wie ein Hamster im Rad. Das sieht nicht nur komisch aus, sondern ist auch ein Heidenspaß!

“Die Reise war wieder richtig toll. Laut der Kinder sogar noch besser als letztes Jahr! Das hat uns so überzeugt, dass wir gleich schon wieder fürs nächste Jahr gebucht haben”, so Janine Taubeneck. Die Reisedaten stehen schon fest: 17.08. bis 22.08.2015.

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