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Sesam öffne dich!

25.05.2018

Ein Bericht von Nicole Böhm

 

Habt ihr euch schon mal gefragt, was sich Spannendes hinter all unseren Türen verbirgt? Hier kommt ein Beitrag über etwas Großartiges. Lasst euch überraschen!

Unsere Schule – oder vielmehr die Jungen und Mädchen der Klassen 1 bis 6 – bringen tagtäglich tolle Ideen, kreative Umsetzungen, innovative Erfindungen und so vieles mehr hervor.

Kinder teilen ihre Entdeckungen und Fantasien sehr gern mit anderen. Zurecht erfüllt es sie mit Stolz, wenn wir Erwachsenen ihre Arbeiten wertschätzen und bestaunen. Kinder nutzen oft das schöpferische Potential einer Gruppe, um ihre individuellen Ziele zu erreichen, denn jede Persönlichkeit verfügt über eigene Fähig- und Fertigkeiten. Möglich ist, dass das eine Kind eher nach dem Zufallsprinzip konstruiert. Indem es Materialien aneinander reiht, entstehen funktionstüchtige Dinge. Ein anderes Kind erprobt und skizziert die Gedanken, bevor es ans Eingemachte geht. Auch dieses Kind kommt zu (s)einem Ergebnis. Wieder andere Kinder legen sofort los. Sie kleben und schrauben, stecken und verlegen (z.B. Rohre) und erkennen dann, dass es ihnen in einer anderen Aneinanderreihung doch besser gefallen könnte. Sie reißen entschieden (und manchmal auch etwas frustriert) alles wieder ein. Eines haben alle Herangehensweisen gemeinsam: Die experimentellen und sehr eigensinnigen Wege führen am Ende eines Projektes zu einem Ergebnis! Ob das Endprodukt den ursprünglichen Gedanken und Vorstellungen entspricht, oder ob es doch sehr von diesen abweicht, das spielt dann oft keine Rolle mehr und sollte es auch nicht.

In Raum 210, dem Legoraum der Klassen „k, l, m“, haben sich im Laufe der letzten Woche wohl ähnliche Szenarien abgespielt. Zu Beginn der Woche gab es eine Idee: Ein Vorrat unzähliger Klo-Rollen setzte einen riesigen Konstruktionsaufbau in Gang. Und wie mir die Kollegin Katja Wessels berichtete, haben sich die unterschiedlichen Bautypen bestätigt. In Raum 210 entstand eine wahrlich grandiose Murmelbahn mit dem Zutun vieler Kinder. Die Murmelbahn zieht sich durch den gesamten Raum. Der Boden gleicht einem Teppich aus Papp- und Plastikresten, unverarbeitete Rollen in unterschiedlichen Längen, Klebepistolen, Klebebänder und, und, und… Es macht den Anschein, als wäre die Arbeit noch lange nicht abgeschlossen.

Ich wünsche allen Kindern sowie den begleitenden Erzieherinnen Katja Wessels und Susana Garzón Dautert viel Freude mit den Bauarbeiten im „Murmelbahnzimmer“.

Neugierige LeserInnen sollten sich einen persönlichen Rundgang durch unser Haus und vor allem dem Legoraum nicht entgehen lassen!

 

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