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Motorik-AG in der Schülerinsel

01.12.2017

Ein Bericht von Patrycja Spychalski

Jeden Montag in der achten Stunde gehen wir in die Schülerinsel zu diesem Dings… na, irgendwas mit Feinmotorik. Keine Ahnung was das heißt, wir sind erst zweite Klasse, da lernt man solche Wörter nicht. Es hat was mit Händen und mit Bewegung zu tun, haben sie uns erklärt.

Mit „sie“ meinen wir Herrn Schmidkunz – der macht auch sowas Kompliziertes, Integration oder so – und Frau Patrycja, die arbeitet in dieser Schülerinsel, wo sich Kinder beruhigen können, wenn sie ausgerastet sind. Die Beiden machen jedenfalls so Sachen mit uns: Jenga spielen und Make’n’Break, Stühle stapeln, Bügelperlen, schneiden, kleben, kneten, schrauben und balancieren.

Wir haben auch schon mal einen NinjaParcours gemacht, richtig krass, mit Laser und so. Also in der Fantasie, in echt war es nur Wolle, aber egal.

 

Am besten war es letztens, da durften wir einen Mixer auseinanderschrauben … schwöre, einfach kaputtschrauben – Cool! Interessant, was in so einem Mixer alles drin ist.

Lustig war aber auch, als wir mit Fingerfarben auf Tapete rumschmieren durften. Die Hände waren voll mit Farbe, die T-Shirts und Hosen auch. Frau Patrycja hat uns mit Falten auf der Stirn angeguckt, von wegen, was unsere Eltern sagen, wenn sie uns so sehen. Und Herr Schmidkunz ist dann mit einem Lappen hinter uns hergerannt, als wir durch das Schulhaus zum Händewaschen gelaufen sind und dabei auf Scheiben und Türklinken unsere Handabdrücke hinterließen. Der sah aus, als hätte er Stress.

Wenn man das mit dieser Feinmotorik also kapiert hat, kann man ganz schön viel mit seinen Händen anstellen. Mal sehen, was die sich nächste Woche für uns ausdenken.

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