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„Tag der offenen Tür“ im September 2017

03.10.2017

 Ein Bericht von Nicole Böhm

 

„Ich bin heute mit dem Laufrad hier her gefahren, aber eigentlich wollte ich gar nicht hier her!“

 

 

Mit diesen Worten verabschiedet sich ein Kind von uns, als sich die Pforten zum „Tag der offenen Tür“ schließen. Wir ErzieherInnen blicken uns verblüfft an. Wer diesen Artikel liest, wird sich möglicherweise wundern und sich zu recht fragen, was sich hinter dieser Botschaft verbirgt.

Zur Erklärung: Am 28. September um 16.30 Uhr öffnen wir unsere Schultore zum alljährlichen „Tag der offenen Tür“ an der Pettenkofer Grundschule. Interessierte Eltern und deren Kinder können einen Einblick in unsere große Lernwelt erhaschen. Im Vorfeld bereiteten sich zahlreiche PädagogInnen des Hauses auf den besonderen Nachmittag vor, um Eltern in Vorlesungen, Gesprächsrunden, Lernzimmern und Freizeiträumen einen Einblick in unseren Schulalltag zu gewähren. Selbstverständlich finden auch für die Jüngsten einige Angebote statt: es wird geklebt, gemalt, geknetet, gespielt, sich verkleidet, und wer möchte, kann sich schminken lassen. Über dies hinaus stehen alle MitarbeiterInnen für sämtliche Anliegen Rede und Antwort. In der Aula veranstaltet der Förderverein ein kleines Café. Hier können Eltern miteinander ins Gespräch kommen oder sich mit Fragen rund um den Ganztag an unsere Leitung Frau Maaß und Herrn Schünemann wenden. Auf dem Hinterhof parkt auch in diesem Jahr das knallrote SOCIUS-Spielmobil.

Zurück zur Aussage des Kindes. In einem der Freizeiträume entstehen im Rahmen der Veranstaltung farbenprächtige Fantasiewesen aus Kastanien, bunter Knete und anderen Bastelmaterialien. Ein Junge kommt mit seiner Mama und dem Geschwisterchen in den Raum. Während der Junge ein großes Desinteresse und seinen Unmut verkündet, setzt sich seine Mama auf das große Sofa. Der Junge widmet seine volle Aufmerksamkeit einem herumliegenden Prospekt. Einige Zeit später setzt er sich an den Angebotstisch. Nach etwa einer Stunde hat auch er mit Knete & Co modelliert. Er erzählt, lächelt und packt seine Kunstwerke für den Heimweg zusammen.

Tja, so kann es gehen! Mit einer großen Portion Unsicherheit betreten so einige Kinder und Eltern erstmalig ein großes Schulgebäude. Am Ende eines ersten Tages (oder Nachmittages) ist man immer um einige Erfahrungen reicher und kann (wahrscheinlich) erleichtert und gut gelaunt sagen: „Ich bin mit dem Laufrad hier her gefahren, aber eigentlich wollte ich gar nicht hier her…“

(Der Junge lächelt und wirkt nun gar nicht mehr desinteressiert.)

Schön, dass du mit all den anderen Kindern einen Blick hinter unsere Kulissen gewagt hast! Aussagen wie diese werten wir als ein zartes Kompliment 🙂 Auf Wiedersehen!

 

 

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