Pädagogische Angebote

Schulsozialarbeit

Unter Schulsozialarbeit wird ein Angebot der Jugendhilfe verstanden, bei dem sozialpädagogische Fachkräfte kontinuierlich am Ort Schule tätig sind und mit Lehrkräften auf einer verbindlich vereinbarten und gleichberechtigten Basis zusammenarbeiten, um junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern, dazu beizutragen, Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und abzubauen, Erziehungsberechtigte und LehrerInnen bei der Erziehung und dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz zu beraten und zu unterstützen sowie zu einer schülerfreundlichen Umwelt beizutragen.“ (Karsten Speck 2006/2009)

Schulsozialarbeit bei den Bildungspartnern

In den letzten Jahren haben immer mehr Schulen diese Profession als zusätzliche pädagogische Ressource erkannt und ihr Angebot um diese erweitert. OPTIMUS – Die Bildungspartner bieten ihren Kooperationsschulen unterschiedliche Modelle der schulischen Sozialarbeit an. Dabei wird das Angebot passgenau auf die jeweiligen Bedarfe und Besonderheiten der einzelnen Schule zugeschnitten.

Für OPTIMUS – Die Bildungspartner ist die Einhaltung von Qualitätsstandards integraler Bestandteil der Konzeption und natürlicher Teil des fachlichen Selbstverständnisses. Der Fachbereich Schulsozialarbeit/Ganztagsgestaltung wird von einer pädagogischen Fachkraft koordiniert und  begleitet. Darüber hinaus sichern Supervision sowie regelmäßiger Austausch der Fachkräfte der einzelnen Schulen die kontinuierliche Weiterentwicklung der Angebote.

Das Aufgabenspektrum umfasst dabei folgende vier Säulen:

  • Einzelfallbezogene Arbeit/Krisenintervention (u.a Beratung von SchülerInnen, Krisenintervention, Elternarbeit, Konfliktmediation),
  • Gruppenangebote (u.a. Soziales Kompetenztraining, Ausbildung von Konfliktlotsen, AGs),
  • Prävention und Partizipation (u.a. Klassenrat, Gewaltprävention)
  • Vernetzung innerhalb der Schule und im Sozialraum.

Temporäre Lerngruppen

Temporäre Lerngruppen richten sich an SchülerInnen, deren sozial-emotionale Entwicklung zu Lern- und Verhaltensproblemen führt. Dabei arbeiten LehrerInnen, ErzieherInnen und sozialpädagogische Fachkräfte in einem Team eng zusammen, um die SchülerInnen emotional zu stärken, soziale Kompetenzen zu entwickeln und zu fördern. Ziel ist es die SchülerInnen wieder ganztägig in ihre Klasse zurückzuführen und allgemeine Schul- und Gruppenfähigkeit zu erreichen.

Lesen Sie auch: Schulsozialarbeit – eine Eiführung von Fachberaterin Kerstin Wisniewska

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